Gestern Abend, 23:49 Uhr. Ich schaue in den Spiegel. Sehe ein verheultes Gesicht, rote Augen. Frage mich wer das ist. Huch, das bin ja ich. Ich erkenne mich nicht. Versuche ein grinsen auf meine Lippen zu zaubern. Denke an dich, doch dann kamen noch mehr tränen. Eine nach der anderen. Ich schmeiße mich ins Bett. Kann nicht aufhören zu heulen. Wegen dir, ich liebe dich. Wegen Papa, ich habe angst, er verliert sich im Alkohol. Wegen Mama, dass sie wieder in ihre Depressionen zurück fällt. Wegen allem.
Ich mache meine Nachttisch Schublade auf, hole das Messer raus. Schneide mich. Es war ein wunderschöner Schmerz. Ein Schmerz, den mir niemanden antut. Den ich mir selber zufüge. Den ich Kontrollieren kann.
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